ISA DAHL
Unverkennbarer Wiedererkennungseffekt ihrer Malerei ist das leuchtende Tiefenlicht ihrer ab strakten Bildräume,der Komplexität aus dem Wechselspiel von Dynamik und Ruhe ihrer Kompositionen. Die konsequente Auseinander setzung mit dem Tondo, dem runden Bildformat, das seit über zwanzig Jahren einen festen Bestand- teil ihres Werks bildet,ist ein weiteres Alleinstel-lungsmerkmal der Künstlerin. Die Auseinander-setzung mit dem Rundformat findet ihren Aus-gangspunkt in der Zeit in Florenz,als lsa Dahl l995 den Villa Romana-Preis erhielt. Christoph Bauer schreibt im Katalog "Es lebe die Malerei!",der 2018 anlässlich der Ausstellung lsa Dahls im Kunstmuseum Singen erschien:"... Es ist nicht zuletzt diese bewegende Kraft, die uns Betrachter einnimmt für die lustvolle Souveränität, mit der lsa Dahl ihre Werke in einem Zug gestaltet und dabeistets offen bleibt für die »wunder baren« Möglichkeiten ihrer prunkenden Malerei. Der Malerin gelingt das schwierige,äquilibristische Unterfangen, die klassischen Mittel der Malerei zu verbinden mit der Modernität zeitgemäßer Wahrnehmung.
FRANZISKA SCHEMEL
Ein besonderes Merkmal ihrer Arbeiten sind ihre Bildobjekte. Hier verschmelzen Malerei und Skulptur zu einer Einheit. Teile des Bildes treten plastisch in den Raum hervor und laden den Betrachter ein, das Werk aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Oftmals ist Fotografie integraler Bestandteil ihrer Werke. Sie integriert eigene Fotografien in ihre Gemälde und schafft so eine Verbindung zwischen der realen Weit und ihrer künstlerischen Interpretation.
THITZ
Tüten und Acryl auf Leinwand",so beschreibt Thitz die materielle Struktur seiner Gemälde. Anschauliche, greifbare,unmittelbare Zeugnisse einer vor Vitalität dampfenden Welt. "Wer Großstädte wirklich malen will, darf nicht eine ausgedachte Stadt darstellen, sondern muß versuchen, das empfundene Erlebnis an sich zu malen,mit allen Geräuschen, Krach, Staub und Gerüchen. in eine Sekunde Stadt passt unendlich viel Information- diese Stadt meine ich, das sind meine in neren Bilder" postulierte Thitz einmal.
© Galerie Knecht und Burster, 2019